Kosmetik und Pflege bei Rosacea

Kosmetik und Pflege bei Rosacea: Gesicht junge Frau mit Rötungen auf der Haut

Für eine Verbesserung der Hautgesundheit

Rosacea-Patienten leiden unter unterschiedlichen Hautirritationen, die in erster Linie im Gesicht auftreten. Von Rötungen über Gefäßerweiterungen bis hin zu Bläschen zeigen sich unterschiedlichste Symptome, die Juckreiz und Schmerzen verursachen können. Wer unter der chronischen Hautkrankheit leidet, fühlt sich daher nicht selten unwohl und meidet die Öffentlichkeit.

Mit entsprechender Naturkosmetik lassen sich die Symptome aber oftmals lindern und das allgemeine Wohlbefinden entscheidend verbessern.

Was ist Rosacea, und wie äußert sich die Krankheit?

Rosacea ist auch als Kupferfinne oder Rosenfinne bekannt. Es handelt sich dabei um eine entzündliche Erkrankung vornehmlich der Gesichtshaut, die chronisch ist und in erster Linie erwachsene Frauen befällt.

Die Ursachen für die Krankheit sind noch ungeklärt. Zunächst treten meist unspezifische Symptome wie temporäre Hautrötungen oder Überreaktionen gegen Kosmetika auf. Später kommt es zu fleckiger und trockner Haut, die Akne ähnelt. Typisch für Rosacea ist das sogenannte „Schmetterlingsgesicht“, bei dem die Wangen deutlich gerötet sind.

Während die Symptome im frühen Stadium der Erkrankung immer wieder verschwinden, bleiben sie später dauerhaft erhalten. Gefäßerweiterungen, Pusteln und trockene Stellen können ebenfalls auftreten. Schmerzen, Juckreiz und ein allgemeines Überempfindlichkeitsgefühl der Gesichtshaut werden dann zum Dauerzustand für die Betroffenen.

Naturkosmetik gegen Rosacea: Wie wirksam sind Bioprodukte?

Wer unter Rosacea leidet, sollte unbedingt auf die richtige Hautpflege achten, denn nicht jedes Produkt auf dem Markt ist automatisch auch für die besonderen Bedürfnisse der erkrankten Haut geeignet. Spezielle Rosacea Pflege muss bestimmten Kriterien entsprechen und vor allem schonend wirken, um die Symptome nicht noch zusätzlich zu verschlimmern.

Viele Inhaltsstoffe, die sich in herkömmlichen Kosmetikprodukten befinden, sollten bei Rosacea nicht verwendet werden: Konservierungsstoffe und Co. sind für Kupferfinne-Patienten tabu.

Stattdessen bietet sich die Verwendung von Naturkosmetik an, die ausschließlich auf Bio-Inhaltsstoffe setzt. Aloe Vera, Algen, Hamamelis oder Malvenetrakt sind optimal geeignet, um gereizte Haut zu beruhigen.

Darüber hinaus sollten Pflegeprodukte für Rosacea-Haut ausreichend Feuchtigkeit spenden. Wenn es draußen kalt ist, darf auch eine stark ölhaltige Pflegecreme zum Einsatz kommen, um die Symptome zu lindern. Zahlreiche Hersteller aus dem Naturkosmetikbereich bieten Pflegeprodukte an, die ausdrücklich auch für Rosacea-Betroffene geeignet sind.

Rosacea mit dem individuellen Lebenswandel lindern

Aktuell gibt es für Rosacea noch kein Heilmittel. Es ist aber in vielen Fällen möglich, die unangenehmen und unerwünschten Symptome im Zaum zu halten, und das nicht nur durch die Verwendung der passenden Kosmetik- und Pflegeprodukte, sondern auch durch einen gesunden Lebensstil.

Betroffene, die unter der chronischen Hautkrankheit leiden, sollten direktes Sonnenlicht wenn möglich meiden: Die UV-Strahlung greift die empfindliche Gesichtshaut und das dort vorhandene Bindegewebe an, sodass Blutgefäße und Adern noch mehr zum Vorschein kommen.

Auch beim Sonnenschutz ist es ratsam, auf natürliche Bio-Produkte zurückzugreifen. Rauchen sollte bei Rosacea tabu sein, da Nikotin die Blutgefäße verengt und die Hautdurchblutung noch weiter verschlechtert.

Ebenso ist es sinnvoll, Koffein und Alkohol nur in geringen Maßen zu verzehren: Auch hier kann es zu Gefäßveränderungen kommen, welche die Symptome von Rosacea noch verstärken können. Wer seiner Gesichtshaut dagegen etwas Gutes tun möchte, kann regelmäßig in die Sauna gehen oder zuhause Dampfbäder durchführen: Diese reinigen die Haut, fördern die Durchblutung und beseitigen Unreinheiten.

Photo by Raj Rana on Unsplash